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Restaurierung und Neuafbau von Flügeln und Klavieren
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REPARATUR DER AKUSTISCHEN ANLAGE
Teil 1  Teil 2  Teil 3

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Bodenreparatur
Der zu reparierende Boden wird beidseitig geschliffen, seine obere Seite wird gebleicht. Nicht alle Böden lassen sich auf sanfte Art und Weise stark bleichen Aggressives Bleichen halten wir für schädlich für den Boden. Deswegen sind nicht alle bei uns reparierten Böden sehr hell. Das stufenweise Trocknen bei milder Hitze (mit Rücksicht auf die Verleimungen von Rippen und Bodenlagern) bis zu 6 % dauert 7 bis 14 Tage. Die Risse im Boden werden ausgefräst. Die Breite der Fräse wird dem Riss entsprechend ausgesucht. Die verstellbare Tiefe der Fräse ermöglicht präzises Durchschneiden des Bodens, ohne die Rippen zu beschädigen. Die bei uns extra angefertigten Späne entsprechen der Stärke und dem Winkel der Fräse für Bodenrisse. Späne in der Breite der gefrästen Risse ermöglichen ein Durchspänen bis zur Unterseite des Resonanzbodens, so daß die Späne mit dem Boden eine homogene Einheit bilden. Auf diese Weise wird das Zurückbleiben nicht voll ausgespänter Risse verhindert.

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Einbau neuen Resonanzbodens
Die bei uns eingebauten neuen Resonanzböden und Rippen werden von der Fa. "Ciresa" angefertigt. Für jedes Flügelmodell wird eine separate Zulage zum Aufleimen der Rippen angefertigt. Das Aufleimen der Rippen erfolgt in einer extra gebauten Presse mit einem Druck von 18 Tonnen. Der volle Druck auf alle Rippen gleichzeitig wird innerhalb von etwa zwölf Sekunden erreicht und wird bis zum völligen Austrocknen des Leimes aufrecht erhalten.

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